Meist von Verbrennungsmotoren angetrieben werden Motorboote auf Binnen und Küstengewässern. Manchmal surren auch Elektromotoren leise und bringen Boote auf diese Weise besonders umweltfreundlich voran. Allerdings sind Leistung und Reichweite dann leider oft noch nicht sonderlich begeisternd – noch, denn diese Technologie entwickelt sich angesichts des zunehmend Klima- und Umweltbewusstseins stetig weiter.

Führerschein für Motorboote ab 5 PS

Je nach Leistung – nämlich ab 5 PS - ist ein Führerschein für Boote mit Motorantrieb erforderlich. Kleinere Boote bis 15 Meter Länge und schwächeren Motoren dürfen – bis auf Ausnahmen in einigen Revieren – ohne weitere Nachweise gefahren werden.

Der Außenborder

Zwei- und Viertakt Benzinmotor, Diesel oder Elektroantrieb – auch hier ist die Auswahl groß und je nach Einsatzzweck und Gewässer ist zu entscheiden, was zu welchem Boot am besten passt. Schon die Frage, ob ein Boot einen Außenborder oder einen innen liegenden Motor hat, ist abhängig von der Konstruktion und dem Einsatzzweck des Bootes. So kommen schon kleine Segler meist nicht um einen Hilfsmotor herum, der bei Flaute einspringt oder das Manövrieren am Anlegeplatz vereinfacht. Das flotte Schlauchboot für zwischendurch ist mit einem kleinen dynamischen Zweitakter-Außenborder gut bedient, eine rustikale Barkasse tuckert mit einem fest eingebauten Dieselmotor gemütlich und sparsam durch ruhige Kanäle. Und das Zwischending gibt es natürlich auch: den im inneren des Rumpfs eingebauten Motor mit außenbords angebrachtem Getriebe und Schraube.

Der Innenborder

Beim Innenborder gibt es zwei Varianten in der Anordnung des Motor im Boot. Direktantriebe werden meist durch mittig im Boot installierten Motor und geradewegs zum Heck gehende Welle realisiert. Bei V-Antrieben kommt aus dem eher heckwärts montierten Motor die Welle schräg nach vorne unten heraus und wird dann durch ein V-Getriebe nach hinten übersetzt. Besonders bei Booten für Wasserskisport wird dieses Verfahren gern angewendet.